Foto: Es klappt -- auf meiner Benefiztour 2008 von Borne nach Istanbul habe ich schon mal probiert, wie sich eine Rikscha fährt (Ruse, größte bulgarische Stadt an der Donau)
18.07.2008 Es ist geschafft. Seit Monaten beschäftigt mich die Idee, meine ehrenamtliche Tätigkeit etwas anders zu gestalten. Ich möchte die Dinge machen, die wie ich meine, meinem Naturell und meinen persönlichen Interessen nahe sind.
Mit Hilfe der Sparda-Bank Hannover kann ich nun diese Ideen verwirklichen.
Es wird in wenigen Wochen die erste Benefizrikscha dieser Art in OWL geben.
Mit dieser Rikscha werde ich für einzelne gemeinnützige Projekte sammeln, die mir persönlich am Herzen liegen, das sind:
1. FAS-Projekte in OWL (www.fasworld-owl.de) 2. FAS-Projekt in Litauen 3. Rollerfiets für Behinderteneinrichtungen in Herford
Gerade bei den FAS-Projekten möchte ich mich für die Unterstützung auf meiner letzten Benefiztour in Borne, Rheine, Herford und während der Tour bedanken.
Engelbert und Klaus habe mich im Sommer 2007 auf den Bau des Kindergartens in Trakai aufmerksam gemacht. Auf meiner Benefiztour 2008 haben sie die ersten beiden Etappen organisiert. Ich danke noch einmal für die tollen Empfänge in Borne und Rheine
Peter (Mitte -- hier mit der kompletten Familie) ist Initiator der Selbsthilfegruppe FAS-OWL und im Bundesvorstand der Selbsthilfegruppe. Obwohl mir das Problem FAS schon vor unserem Kennenlernen bekannt war, hat er mir das Krankheitsbild näher gebracht. Peter unterstützt mich, wo er kann. Auf meiner letzten Benefiztour hat er in Bünde 15 Spendensparschweine aufgestellt, die Abfahrt in Herford ganz toll organisiert und hat die Fahrer auf der Etappe HF-Bodenwerder mit einem Bulli begleitet. Auf meiner Alleinfahrt hat er mich regelmäßig kontaktiert und seine Hilfe angeboten. Eine Vielzahl von Spenden an die GBSG ist ihm und seiner gesamten Familie zu verdanken. Auf dem nachfolgenden Foto ist zu sehen, wie Jenny und Marlene Schubert (Peter, wer ist das hübsche Mädel links?) die Aufsteller für die Spendensparschweine basteln.
In Rheine, einer der Partnerstädte Trakais werde ich am Ende meines ersten Etappentages von einem Jagdhornbläserchor empfangen (16.4.08). Ich bedanke mich bei Engelbert (ebenfalls St. Petersburgfahrer), Herrn Franz (Vorsizender des Städtepartnerschaftsvereins), den Mitgliedern des Rathauses und allen anderen, die mir einen unvergeßlichen Abend bereitet haben.
Ich habe mich schon 2* für das Kinderheimprojekt in Trakai/Litauen eingesetzt. Die nächsten Spenden sollen behindertengerechte Einrichtungen ermöglichen, insbesondere für FAS-Kinder.
Ich habe heute (18.7.08) die Fa. Raddesign (Karl America, Bielefeld) beauftragt, mir eine Rikscha zu bauen. Ich hoffe, dass diese in wenigen Wochen einsatzbereit ist.
Foto: Fa. Raddesign
Soweit die Rikscha nicht für behinderte Personen ausgebucht ist, kommt auch eine kostenlose Überlassung z.B. für
Stadtrundfahrten Hochzeiten Geburtstage Vereinsfeiern Betriebsjubiläen Weihnachtsfeiern (bei der Klimaerwärmung kommt der Nikolaus nicht mehr mit dem Schlitten, sondern mit einer nostalgischen Rikscha)
in Betracht.
Aus rechtlichen Gründen (Gemeinnützigkeit des Vereins) kann die Überlassung nicht gegen Entgelt erfolgen. Eine Spende wird natürlich gerne gesehen, um weitere soziale und mildtätige Projekte finanzieren zu können.
Mit den Rollerfiets und der Rikscha werde ich mit behinderten Menschen aus Herford kleine Radtouren unternehmen (Biergärten, Museumsbesuch, Tierpark, Stadtführung uvm.)
Ich werde in 2009 zwei kleine Touren von 6 und 10 Tagen durchführen. Dazu demnächst mehr.